Die Fernsteuerung der bei der KHG eingesetzten Manipulatorsysteme erfolgt in der Regel mittels Funkverbindungen von einem Leitstand, d. h. von einer Kabine des Transportfahrzeugs aus.
Die Funktionalität der Wirk- bzw. Datenübertragung und vor allem der Bildübertragung ist aufgrund der begrenzten Reichweite und topografischer sowie infrastruktureller Einflüsse schwer einschätzbar und in der Regel nur im Nahfeld möglich.
Um diese Systeme trotzdem aus sicherer Entfernung (Fernfeld) steuern zu können, wurde ein robustes funkbasiertes, frei skalierbares Ad-hoc-Kommunikationsnetzwerk zum kooperierenden und kontinuierlichen Betrieb der Manipulatorsysteme entwickelt und aufgebaut.
Durch den Einsatz des mobilen Trägersystems (MTS) als mobile Relaisstelle und des 34 m hohen Teleskop-Antennenmastes als stationäre Relaisstelle sowie durch die Möglichkeit, autarke Kommunikationsbojen situationsgerecht zu positionieren, ist die Distanz zwischen Einsatzort und Leitstand unter Beibehaltung der Funktionalität nahezu beliebig erweiterbar.





